CMD: Wenn der Kiefer Kopf- und Nackenschmerzen verursacht

Zähneknirschen, Verspannungen, Tinnitus — wie die craniomandibuläre Dysfunktion den ganzen Körper beeinflusst.

CMD: Wenn der Kiefer Kopf- und Nackenschmerzen verursacht

CMD steht für craniomandibuläre Dysfunktion — ein Fehlzusammenspiel von Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Zahnkontakten. Die Beschwerden zeigen sich dabei oft weit entfernt vom Kiefer selbst.

Ein kleines Gelenk mit großer Wirkung

Das Kiefergelenk ist eng mit der oberen Halswirbelsäule und der Schädelbasis verbunden. Anhaltende Anspannung — etwa durch nächtliches Zähneknirschen oder Stress — kann sich auf Nackenmuskulatur, Kopfhaltung und sogar das Gleichgewichtssystem auswirken.

Typische Anzeichen

Zu den häufigsten Symptomen zählen Spannungskopfschmerz, Nackenverspannungen, ein Knacken oder Reiben im Kiefergelenk, aber auch Ohrgeräusche (Tinnitus) oder Schwindel. Weil diese Beschwerden so unterschiedlich sind, wird die Ursache im Kiefer häufig erst spät erkannt.

Wie Osteopathie helfen kann

In der Behandlung schaue ich mir das Zusammenspiel von Kiefer, Halswirbelsäule und Schädelbasis an. Sanfte intraorale und äußere Techniken können die Muskelspannung reduzieren und die Beweglichkeit des Gelenks verbessern. Bei begleitendem Zähneknirschen arbeite ich eng mit Zahnärztinnen und Zahnärzten zusammen, etwa bezüglich einer Aufbissschiene.

Jonas P. Gerking – Osteopath und Heilpraktiker
Über den Autor

Jonas P. Gerking

Osteopath, Physiotherapeut und Heilpraktiker in Hamburg-Blankenese. Über 20 Jahre Erfahrung im Bewegungsapparat.

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